Ideenwettbewerb mit der Hochschule Bremen – Was sagen eigentlich die Studierenden?

50JahreINTERHOMES, Ideenwettbewerb mit der Hochschule Bremen    

Der Ideenwettbewerb „Kostengünstiger Geschosswohnungsbau“ mit der School of Architecture der Hochschule Bremen ist beendet. Ein Semester lang hatten die Studierenden Zeit, einen Prototyp für einen Geschosswohnungsbau auf einem Grundstück in Bremen Huchting zu entwickeln. Ziel war es, den Entwurf durch eine modulare Bauweise auch auf andere Grundstücke übertragbar zu gestalten. Zudem wurde der Fokus auf Kosten- und Energieeffizienz, die Qualität der Grundrisse, den Wohnungsmix  sowie ein in sich schlüssiges Gesamtkonzept gelegt. Auch die äußere Gestaltung des Gebäudes und die Darstellung der Entwürfe haben für die Jury eine Rolle gespielt. Am Ende gab es eine Menge guter Ergebnisse und zwei Hauptpreise sowie 6 Sonder- und Anerkennungspreisen ausgelobt.

Natürlich wollten wir aber auch die Studierenden selbst noch einmal zu Wort kommen lassen. Uns hat interessiert, was aus ihrer Sicht das reizvolle an einem solchen Wettbewerb ist, wie ihnen die Zusammenarbeit  gefallen hat und wie sie die Zukunft des Wohnens in Deutschland sehen.

Wieso hast du dich für das Seminar mit INTERHOMES entschieden?

Wettbewerbe sind […] sehr spannend und […] die Aufgabenstellung, mit Stahlbetonfertigteilen zu arbeiten, sehr interessant. Vor allen Dingen, diese für einen sozialen Wohnungsbau einzusetzen und dabei noch mit der Ästhetik  und Wirtschaftlichkeit zu balancieren, um eine qualitative Architektur zu schaffen.

Was reizt dich an der Aufgabenstellung? Was sind die Schwierigkeiten?

[…]Wir behandeln einen geförderten Wohnungsbau, wodurch relativ wenig Geld in die Hand genommen werden kann. Dennoch möchte man auch diesem Wohnraum eine gewisse Qualität geben, damit die Menschen, die dort leben werden, keine Abstriche machen müssen. Die größte Schwierigkeit bestand darin, mit allen Vorgaben umzugehen. Auf der einen Seite gab es schon einen geplanten Städtebau, was wenige Freiheiten in der Formgebung zuließ. Auf der anderen Seite gab es die Vorgaben der Wohnungsgrößen und benötigten Wohnungsanzahl […]. 

Wie gefällt dir die Zusammenarbeit mit INTERHOMES?

INTERHOMES ist ein interessanter Arbeitspartner. Sie bieten uns viele Möglichkeiten der Kommunikation und Informationsfindung. Vor allen Dingen der Besuch in einem Musterhaus und der direkte Austausch mit Mitarbeitern […] war besonders hilfreich und auch wichtig für die Entwicklung unserer Ideen. In den Zwischenpräsentationen unserer Arbeiten war es ebenso wichtig, dass einige der Mitarbeiter vor Ort waren […] um über Probleme oder andere Fragestellungen zu diskutieren.

Helfen dir die Zusammenarbeit mit einem Unternehmen und die Arbeit an einem realen Projekt für deine Berufswahl nach dem Studium?

[…]Das Erarbeiten von realen Fragestellungen und Problemen bietet wesentlich mehr Lerneffekte als fiktive Projekte, welche man im Studium größtenteils bearbeitet. Man lernt vor allen Dingen wichtige Dinge in der Umsetzung kennen und kann so schneller auf  Probleme und ihre Lösungen reagieren. […]

Wie sieht für dich die Zukunft des Wohnens in Deutschland aus?

Deutschland wächst in beide Richtungen. Es gibt viele junge Menschen, […] allerdings auch ältere Generationen, die sich in Wohngemeinschaften wiederfinden. Allerdings kann das Wohnungsangebot in den großen Städten mit dem Zuwachs nicht mithalten. Hier ist es für die Baubranche wichtig zu reagieren. Wir reden hier von Verdichtung und Kommunikation. Die Menschen möchten in der Großstadt ein Gefühl der Kleinstadt wiederbekommen. […] Das bedeutet Austausch und dieser Austausch muss durch die Architektur gefördert werden.

Vielen Dank an die Studierenden für diese aufschlussreichen Einblicke und die anerkennenden Worte. Auch uns hat diese Kooperation viel Freude bereitet und die Ergebnisse sind wirklich überzeugend. „Von der Qualität der Entwürfe her würde ich sagen, das machen wir häufiger“ war auch die Meinung unseres Vorstandsvorsitzenden Frank Vierkötter.

 

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